Wir kochen gegen Rassismus!

  • Delikatessenjäger Michael Vetter

    Ich trete Rassismus in jeder Form entschlossen entgegen. Insbesondere versteckten Alltagsrassismus sollten wir entlarven und die Hintertür verschließen, durch die er sich unbemerkt immer wieder einschleicht.

    www.gourmantis.de

    Delikatessenjäger Michael Vetter

  • Bernd Zehner – Kochwerkstatt Wiesbaden

    Die Küchen in meinem Netzwerk sind bunt und nicht braun!
    Wir als Köche stehen für die kulturelle Vielfalt wie kaum eine andere Zunft.
    Im Namen der Kochwerkstatt Wiesbaden und den Cooking Aces möchte ich hier den Mund aufmachen und eine klare Haltung einnehmen sowie Gesicht zeigen.
    Den Mund aufmachen gegen rechte Stammtischparolen, unterschwelligen Fremdenhass, Alltagsrassismus und Schubladendenken.
    Für eine offene und tolerante Gesellschaft ohne Vorurteile.
    Behaltet euer faschistisches Weltbild für euch, nein viel besser noch - Ihr überdenkt es!
    Uns macht Ihr keine Angst! Wo auch immer Ihr die rote Kochmütze seht ist kein Platz für euch!
    Mit gastfreundlichen Grüßen

    www.kochwerkstatt-wiesbaden.de

    Bernd Zehner – Kochwerkstatt Wiesbaden

  • Gunnar Hesse – Seeblick Amrum

    Ich bin Inhaber und Küchenchef hier auf Amrum, wir haben 59 Mitarbeiter aus vielen Ländern, wir sind bunt. Und das ist auch gut so.

    Die Gastro Welt ist schon immer bunt und und das macht das aus was ich lieb.
    Aber zur Zeit wenn aus unserer bunten Welt so nach außen schaue verstehe ich nicht mehr was in den Köpfen der Leute heute so vorgeht.
    Diese kleine Menge an Idioten mit braunem Gedankengut hat doch gegen uns alle keine Chance.
    Wir müssen nur alle die es genau so sehen und nach der Tagesschau die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und sich fragen was hier in Europa wieder auf dem Vormarsch zu sein scheint einfach ermutigen einfach mal aufzustehen und laut zu sein gegen Rechts, nicht weg sehen sondern klar Stellung zu beziehen. #wirsindmehr

    So bleibt die Welt bunt und schön.

    Und wer öffentlich gegen Nazis Stellung bezieht ist nicht automatisch Links radikal sonder er ist Normal.

    Mit Insularen Grüßen

    Seeblick **** Superior Genuss und Spa Resort Amrum

    Gunnar Hesse – Seeblick Amrum

  • Christian Mittermeier – Villa Mittermeier

    Es ist nun Zeit, dass die vernünftige Mitte den Mund aufmacht. Sich den wenigen, aber lauten Typen in den Weg stellt, die Hass und Unfrieden verbreiten. Wie der Rattenfänger von Hameln haben es braune Strategen geschafft die Unzufriedenen, die Ängstlichen und ein paar, die sich Dauer-benachteiligt fühlen, gegen alles aufzuhetzen, was irgendwie fremd und anders ist.
    Nie hätte ich geglaubt, in welcher Geschwindigkeit das geht. Für unmöglich hätte ich gehalten, dass nun Undenkbares gedacht, Unsagbares gesagt und ein Tabu nach dem anderen gebrochen wird. Die ersten Steine fliegen bereits, das politische Deutschland spricht nur noch über Flüchtlinge und angebliche Krisen.
    Das brauchen wir nicht, das wollen wir nicht! Wir aus der Gastronomie leben von der Vielfalt! In meinem Team arbeiten Menschen aus 17 Nationen und jeder von uns ist Gleicher unter Gleichen. Mit einer Selbstverständlichkeit, die keiner Begründung bedarf. Ich selbst war Ausländer während meiner Lehr- und Wanderjahre. Und genau darauf bin ich stolz. Stolz auf erbrachte Leistung, stolz auf Erreichtes und sogar stolz auf manche Niederlage. Aber ich bin nicht stolz darauf, mit einem weißen Hintern in einem reichen Land geboren zu sein. Dafür habe ich nichts geleistet. Und die, die mit einem schwarzen Hintern in einem armen Land geboren wurden, denen dort vielleicht Hunger, Krieg, Elend oder Verfolgung droht, die können dafür nichts. Ich weiß, dass ich der erste im Schlauchboot wäre, der versuchen würde diesem Elend zu entfliehen, um für meine Lieben und mich eine bessere Zukunft zu suchen.
    Wer wie wir im Überfluss lebt, der soll nicht den Zaun höher, sondern die Tafel länger machen!
    Und an Euch, brauner Mob: Macht Euch darauf gefasst, dass Euch nahezu eine komplette Branche geschlossen entgegen treten wird. Wir kommen aus der Welt des Schönen, des guten Geschmacks, wir feiern Feste und sind von Haus aus fröhlich. Unsere Welt ist bunt – und das ist gut so!

    Villa Mittermeier

    Christian Mittermeier – Villa Mittermeier

  • Jockl Kaiser, Meyers Keller

    Bloß kein Ja-aber! Haltung zeigen! 

    Wir gehen essen beim Griechen, Italiener oder lieben die Küche des angrenzenden Orients. Wir beziehen Waren aus der ganzen Welt in einer Selbstverständlichkeit, die es so noch nie gegeben hat. Unglaublich viele kulturelle Einflüsse sind die letzten Jahre in unsere Arbeit und in unsere Küche eingeflossen. In der Gastronomie arbeiten wir schon immer zusammen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Nationalitäten. Was ist das für ein Segen!

    Was ist das für eine Luxus, zumindest innerhalb der EU, nicht mehr an Grenzen stehen zu müssen! Kein Visum mehr beantragen zu müssen – das war noch vor nicht allzu langer Zeit die Regel. Allein das hat uns doch gezeigt, wie wunderbar der Austausch von Kulturen sein kann.

    Nachdem unsere Welt immer kleiner wird durch die ständig wachsende Globalisierung, werden die Missverhältnisse immer deutlicher. Unsere Verantwortung endet eben nicht bei unseren Staatsgrenzen, sondern muss weit darüber hinaus spürbar sein.

    Unsere Branche (zumindest die engagierten Betriebe, und da gibt es viele) denkt nicht erst seit kurzem über die Auswirkungen ihres Tuns nach und handelt dementsprechend. Nachhaltigkeit, Fair Trade und Verantwortung sind in der Gastronomie Begriffe, die fast abgedroschen klingen, weil sie schon so lange praktiziert werden und weil sich jeder engagierte Betrieb diese Themen längst auf die Fahnen geschrieben hat. Selbst große Lebensmittelkonzerne kommen heute nicht mehr umhin, sich solcher Themen anzunehmen.

    Wir dürfen uns nicht vor den Karren irgendwelcher Populisten und Ja-aber-Sagern spannen lassen. Wir haben eine Haltung, die uns das verbietet. Und wer eine Grundhaltung hat, der kann immer gegen die vermeintlichen Argumente dieser Leute argumentieren. Eine Grundhaltung lässt sich nicht durch Einzelfälle ins Wanken bringen. Es gibt auch bei uns viele Fälle, wo es soziale Ungerechtigkeiten gibt, das rechtfertigt es aber nicht, Unrecht mit Unrecht zu vergleichen.

    www.jockl-kaiser.de

    Jockl Kaiser, Meyers Keller

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